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Canadian Woodburning Outsteppers
Was ist das?
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Diese Frage haben sich im Laufe der Jahre nicht nur die
Experten, sondern auch die Fans immer wieder gestellt. Selbst die Mitglieder der von Musikkritikern als die "Fortsetzung des Ethno-Trash-Pop-Metall-Punk mit anderen Mitteln" bezeichneten Band haben auf
diese Frage keine befriedigende Antwort. Aber lassen wir doch einen von ihnen selbst zu Wort kommen. Was nun folgt sind Auszüge aus dem Buche "Die Legende lebt" von Bandmitbegründer und Performancekünstler
Hans-Georg Reicherzer, in dem er versucht, diese uns alle bewegende Frage zu beantworten:
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... Es war eine lausige Zeit. Wenig Schlaf und viel Arbeit. Ich
glaube, das kann keiner nachempfinden, der nicht dabei war. Wir waren jung, wir waren dumm und unerfahren. Wir hatten keine Ahnung vom Buisness. Wir hatten uns wohl damals schon selbst überlebt, gehörten auf unsere
Weise zum Establishment. Rock'n'Roll hat es sowieso nie gegeben, jedenfalls habe ich noch keinen gesehen. ... ... Ich hatte gerade einen neuen Griff auf der Gitarre gelernt, es war Cmaj7. Für mich war es klar,
der mußte ab sofort in jedem unserer Songs vorkommen. Drei Jahre später wurde mir schlagartig klar, dass durch einfaches Verschieben der Finger auf dem Griffbrett aus diesem Griff neue Griffe entstanden. Ich glaube,
das war unsere musikalisch beste Phase. ... ... Damals experimentierten wir doch alle mit der bewußtseinserweiternden Wirkung von Münz-Pils, wir nannten es in Insiderkreisen "Guddy", jedenfalls bin ich
jetzt runter von dem Zeug und das ist gut so ... ... Wir hatten da diesen Song, "Bruder", es war unsere Art, gegen Rassismus und Intoleranz zu demonstrieren. Ich meine, wir sind doch alle irgendwie
Brüder. ... ... Manche Leute glauben, als Rockstar hätte man ein tolles Leben, jede Menge Groupies und so, aber es ist ein verdammt harten Job. Manchmal kostet er einem das letzte Hemd, oder viel öfter noch die
Hose ... ... Tom, unser Sänger, konnte allein durch sein Auftreten die Mädels reihenweise in Ohnmacht fallen lassen, er ist ein Typ, der ungebändigte Männlichkeit ausstrahlt, das hat die Girls immer verrückt
gemacht. ..."
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Ein weiteres Mitglied der "Canadian Woodburning
Outsteppers" erinnert sich:
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"Es war eine lausige Zeit. Wir waren irgendwie alle
voneinander abhängig - und die meisten auch von irgendwas. Das war es, was die "Canadian Woodburning Outsteppers" ausmachte. Sieben talentierte Leute, aber keiner konnte es ohne die anderen zu etwas
bringen. Das gab der Band einen inneren Zusammenhalt - besonders unter der Bläser-Section - den ich danach nie wieder erlebt habe. Trotzdem war meine Beziehung zu Tom etwas Einzigartiges. Er war mein persönlicher
Sänger - ich war sein persönlicher Gitarrist. Wir wußten, dass wir nur zusammen groß rauskommen konnten. Vielleicht wäre es einfacher gewesen, wenn er wenigstens auf der Bühne auf dieses seltsame grüne Kleid und die
schwarze Langhaarperücke verzichtet hätte. Aber das war eben sein Stil - absolut einmalig, unnachahmbar: die Verbindung männlich herber Erotik mit weiblichem Sex-Appeal - das Publikum, egal ob männlich oder
weiblich, rastete bei seinen Auftritten vollkommen aus."
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Trotz dieser aufschlußreichen Ausführungen zweier lebender
Legenden fällt es doch schwer, die Umstände, die zum Erfolg dieser Band beigetragen haben, zu rekonstruieren. Vielleicht hat auch der anerkannte Musikkritiker Dr. Suppe recht, der auf die Frage, warum
wie es dieser Gruppe gelingen konnte, derart bekannt zu werden, antwortete :
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"Zufall"
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